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Ostertour in den Süden |

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1. Tag:
Donnerstag, 20. April 2000
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Fotogalerie |
Val di Cembra - Monte Rovere
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Asiago
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Kurz-Info:
Start: Innsbruck, 12:00 Uhr
Strecke: Sterzing - Bozen -
Kaltern - Auer - Montan - Molina - Sover -
Baselgo Piné - Caldonazzo - Monterovere - Passo Vezzena
Ziel: Asiago, 18:00 Uhr
Dauer:
06:00
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Gestern sind
Hanne und ich wegen des schlechten Wetters vorzeitig aus unserem Osterurlaub in
Ligurien zurückgekehrt, und heute lacht die Sonne vom Himmel. Grund genug, noch
eine kleine Tour in den Süden zu unternehmen.
Über das Internet habe ich ein Zimmer in Asiago reserviert, und so fahre
ich erst mal über den Brenner nach Auer und weiter nach Molina.
Der Passo Manghen ist noch gesperrt, also nehme ich die ebenfalls sehr reizvolle
Route durch das Val di Cembra und das Val di Piné. Bei Pergine
erreiche ich das Valsugana und fahre ostwärts bis Levico. Nach
einer kurzen Rast nehme ich die abenteuerliche Strecke auf den Monte Rovere
in Angriff, eine ehemalige Militärstraße aus dem ersten Weltkrieg. Über den
Passo Vezzena gelange ich schließlich an mein Tagesziel.
Im Hotel Alpi werde ich freundlich empfangen und finde ein sauberes Zimmer und
im Hinterhof einen guten Abstellplatz für mein Motorrad.
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2. Tag: Freitag, 21. April 2000 |
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Lonigo - Gardasee - Idrosee - Tenno
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Kurz-Info:
Start: Asiago, 10:00 Uhr
Strecke:
Caltrano - Lonigo - Peschiera
- Maderno - Gargnano - Valvestina - Idro - Ledrosee - Riva
Ziel:
Tenno, 20:00 Uhr
Dauer:
10:00
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Es ist ein sonniger Morgen, aber doch etwas
kühl hier auf der Hochebene der Sieben Gemeinden.
Beim Frühstück werfe ich einen Blick in die Straßenkarte und entscheide mich
dann, weiter nach Süden vorzudringen. In südwestlicher Richtung gelange ich
über eine herrlich ausgebaute Serpentinenstrecke nach Caltrano im Val d'Astico,
wo erst mal ein Tankstopp mit Capuccinopause angesagt ist. Hier ist es bereits
merklich wärmer. Die Strecke über Thiene bis Vicenza bereitet auf Grund des
starken Berufsverkehrs nicht sonderlich viel Fahrspaß, also suche ich mir
kleinere Nebenstraßen und gelange so schließlich nach Lonigo, ein reizendes
kleines Städtchen, das zu einer weiteren Kaffeepause förmlich einlädt. Dann
geht's weiter westwärts bis Villafranca, wo ich etwas genervt auf die Autobahn
auffahre, um so schnell wie möglich an den Gardasee zu gelangen. In Peschiera
esse ich zu Mittag und fahre dann über Saló auf der Gardesana Occidentale bis
Gargnano. Hier nehme ich die Abzweigung ins Valvestino, dem Verbindungstal
zwischen Garda- und Idrosee. Die Auffahrt nach Navazzo ist gut ausgebaut und
bietet etliche Kehren mit herrlichen Ausblicken auf den Gardasee. Das daran
anschließende enge, gewundene Sträßchen hoch über dem Lago di Valvestino
vermittelt Fahrspaß pur - sofern nicht überraschender Gegenverkehr auftaucht.
In Idro angekommen gönne ich mir erst mal eine weitere Rast am See. Die
anschließende Suche nach einer Unterkunft gestaltet sich eher schwierig, da am
Idrosee um diese Jahreszeit noch tote Hose herrscht. Also fahre ich über
Storo
und Ledro zurück nach Riva, um dort mein Glück zu versuchen. Aber hier sind
alle Herbergen belegt und erst in Tenno finde ich im Hotel Cristina ein
letztes freies Zimmer unter dem Dach.
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3. Tag: Samstag, 22. April 2000 |
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Heimreise über
Ultental und Vinschgau
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Kurz-Info:
Start:
Tenno,
08:15 Uhr
Strecke:
Passo Durone - Tione -
Madonna d. C. - Dimaro - Ultental - Lana - Vintschgau - Reschen - Piller - Telfs
Ziel:
Innsbruck, 15:00 Uhr
Dauer:
06:45
***
Gesamt-km:
953
Tachostand:
27.137 |

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Ich frühstücke auf der Terrasse und überlege, welchen Heimweg
ich wohl nehmen will, um dem Osterreiseverkehr - so gut es geht - zu
entkommen.
Ich fahre in nördlicher Richtung bis Fiavé, dann westwärts über den Passo Durone nach
Tione, wo getankt wird. Weiter geht's über Madonna di Campiglio,
den berühmten Wintersportort, auf einer arg von Frostaufbrüchen übersäten
Straße nach Dimaro. Nach einer kurzen Mittagsrast fahre ich weiter ins
Nonstal
und nehme die neu errichtete Verbindungsstraße vom Nonsberg ins Ultental. Über
Lana gelange ich so nach Meran, um anschließend durch den Vinschgau die
Auffahrt zum Reschenpass in Angriff zu nehmen. Kurz vor der Passhöhe gibt's
eine weitere Rast am Reschensee, wo Dutzende Biker traditionell Halt machen.
Über Nauders, Finstermünz und Pfunds fahre ich weiter in Richtung Landeck,
biege aber vorher nach rechts ab, um über Fließ und die Piller Höhe
nach Wenns
im Pitztal und anschließend ins Inntal zu gelangen.
Eine tolle, abwechslungsreiche Tour - das erste Highlight der Saison.
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