Asiago
2-Tagestour zu den Sieben Gemeinden

alptours.at

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Freitag, 28. September 2001
Karte
Fotogalerie

quer durch Südtirol

Kurz-Info:

Start:
Innsbruck, 09:00 Uhr

Strecke: Sterzing - Penser Joch - Ritten (Klobenstein) - Bozen - Eggental - Karerpass - Moena - Passo di San Pellegrino - Falcade - Passo di Valles - Passo di Rolle - Fiera di Primiero - Passo di Brocon - Strigno - Enego - Gallio

Ziel: Asiago, 18:35 Uhr

Dauer: 09:35

gefahrene km: 394

Tachostand: 27.287
 


Schlern
 

 

Garry möchte eine Dreitages-Tour nach Prestine, ich kann nur zwei Tage, und war bereits die letzten beiden Wochenenden dort. Der Kompromiss: wir fahren nach Asiago, ich verabschiede mich am zweiten Tag, und Garry fährt mit Roland weiter ins Oasi Verde.

Zuerst geht's über den Brenner bis Sterzing, beim obligaten Capuccino im GH Klammer entschließen wir uns zur Weiterfahrt über das Penserjoch. Vom Sarntal aus fahren wir hoch auf den Ritten und genießen bei Klobenstein das  herrliche Panorama. Über Bozen  gelangen wir ins Eggental und biegen bei Birchabruck nach links in Richtung Karerpass ab. Bei Soraga gelangen wir ins Fassatal und fahren südwärts bis Moena, dann nach Westen über den Passo di San Pellegrino (1918m) nach Falcade. Hier ist ein Tankstopp und das Mittagessen fällig, wir stärken uns mit Panini con Prosciuto.
Dann geht es in südwestlicher Richtung auf einer herrlichen Straße auf den Passo di Valles (2033m), wo eine Fotopause eingelegt wird.
Nach der Abfahrt geht's gleich wieder linkerhand hoch auf den Passo di Rolle (1970m) und auf dessen Südrampe durch das Cismon-Tal bis Fiera di Primiero. Hier ist es endlich so warm, dass wir im T-Shirt einen Capuccino in der Sonne genießen können. Derart beschwingt biegen wir einige Kilometer südlich nach Westen ein und erklimmen auf einem schmalen, kurvenreichen Sträßchen den Passo di Brocon (1616m).
Bei Strigno gelangen wir schließlich ins Val Sugana und nehmen die Schnellstraße in Richtung Bassano. An der Ausfahrt nach Asiago warte ich vergeblich auf Garry und Roland, die zu früh von der Schnellstraße abgefahren sind und nun irgendwo in der Gegend umherirren. Also fahre ich alleine weiter auf der in steilen Serpentinen ansteigenden Straße auf die Hochebene der Sieben Gemeinden. Die hereinbrechende Dämmerung und der aufsteigende Nebel bieten ein gespenstisches Bild auf den letzten 40 Kilometern nach Asiago. Dort angekommen, parke ich vor dem Rathaus, rauche gemütlich eine Zigarette und sehe dann endlich auch meine beiden Kollegen wieder. Nach dem Einchecken im Hotel Alpi gibt's noch Pizza zum Abendessen.
 

Samstag, 29. September 2001
Karte
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Heimfahrt über den Pasubio

Kurz-Info:

Start:
Asiago, 10:00 Uhr

Strecke:
Asiago - Caltrano Schio - Valli di Pasubio - Pian di Fugazze - Rovereto - Torboe - Riva - Arco - Sarche - Ponte Arche - Molveno - Andalo -Cles - Fondo - Gampenpass - Meran - Jaufenpass - Sterzing

Ziel: Innsbruck, 17:45 Uhr

Dauer: 07:45

gefahrene km: 366

Tachostand: 27.653
 


Roland, Garry, Joe
 

Da es doch schon deutlich "herbstelt", haben wir es nach dem Frühstück gar nicht eilig und sehen uns noch das schmuckvoll herausgeputzte Städtchen mit seinem lebhaften Markt an. Dann schwingen wir uns auf die Motorräder und fahren auf der herrlich ausgebauten Straße nach Caltrano. Dort tanken wir wieder, fahren weiter nach Schio und biegen dort nach Nordwesten ab. Über Valli di Pasubio gelangen wir über steile Serpentinen auf die Pian di Fugazze. Von hier aus geht es durch die wildromantische Schlucht nach Rovereto.  Über Mori geht's erst nach Torbole und dann weiter nach Riva. Hier ist es sonnig und warm, aber aufziehende Wolken lassen die angekündigte Wetterverschlechterung erahnen. Wir essen zu Mittag und verabschieden uns, denn hier trennen sich unsere Wege. Während Garry und Roland weiter westwärts fahren, nehme ich die Straße über Arco  nach Norden. Entlang der Sarca fahre ich auf einer Schnellstraße bis Sarche und biege dann nach links ab. Unvermittelt steigt die Straße steil an und nach einigen Serpentinen befinde ich mich hoch über dem Fluss, ehe ich zur Brücke vor Ponte d'Arche gelange. Hier geht's weiter in nördlicher Richtung durch die Sarca-Schlucht, vorbei am Molvenosee ins Nonstal.

Über den Gampenpass gelange ich nach Meran und fahre durchs Passeier dem letzten Highlight, dem Jaufenpass, entgegen. Dem Regenwetter bin ich zwar entronnen, kurz vor der Passhöhe bremst jedoch der aufsteigende Nebel meinen Heimwärtsdrang, denn die Sicht nimmt dramatisch ab. Ab der Scheitelhöhe ist jedoch alles wieder klar, und einer flotten Heimreise steht nichts mehr im Wege.
Wie ich später von Garry erfahre, hatten er und Roland am Sonntag weniger Glück mit dem Wetter...
 

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© josef möltner, aktualisiert am Dienstag, 09. Oktober 2007