Österreich-Tour

 

 

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1. Tag: Mittwoch, 25. Juli 2001
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Ins Salzkammergut

Kurz-Info:

Start:
Innsbruck, 09:30 Uhr

Strecke: Kundl - Wörgl - Wildschönau - Hopfgarten - Brixental - Kitzbühel - St. Johann - St. Jakob in Haus - Waidring - Lofer - Saalfelden - Dientensattel - Bischofshofen - Hüttau - Lammertal - Abtenau - Postalm - Strobl/Wolfgangsee - Fuschl - Thalgau - Mondsee

Ziel: Unterach, 15:30 Uhr

Dauer: 06:00

gefahrene km: 348

Tachostand: 22.788
 


bei Abtenau
 

 

Auf der A12 geht's zuerst bis Kundl, dann durch die Wildschönau ins Brixental und weiter über Kitzbühel, St. Johann, St. Jakob in Haus, Waidring, Lofer nach Saalfelden. Dort biege ich nach Osten ein und fahre auf den Dientensattel, wo ich ein ausgezeichnetes Pfifferlinggulasch mit Knödel esse. Anschließend fahre ich weiter über Bischofshofen, dann über Hüttau ins Lammertal bis  Abtenau. Hier beginnt die Mautstraße über die Postalm nach Strobl am Wolfgangsee. Entlang des Wolfgangsees fahre ich weiter bis Fuschl, dann nach Thalgau und zum Mondsee. Von hier sind es nur noch 15 km bis nach Unterach, meinem heutigen Tagesziel. Im "Goldenen Anker" beziehe ich Quartier und lasse den Tag bei einem guten Abendessen im gegenüberliegenden GH "Weingartl" ausklingen.
 

2. Tag: Donnerstag, 26. Juli 2001
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Nach Hermagor

Kurz-Info:

Start: Unterach, 09:15 Uhr

Strecke: Seewalchen - Weyregg - Steinbach - Neukirchen - Altmünster - Ebensee - Bad Ischl - Bad Goisern - Bad Aussee - Ennstal - Radstadt - Radstädter Tauern - St. Michael im Lungau - Katschberg - Kremsbrücke - Nockalm - Ebene Reichenau - Radenthein - Spittal - Greifenburg - Kreuzberg - Weißbriach

Ziel: Hermagor, 16:30 Uhr

Dauer: 07:15

gefahrene km: 428

Tachostand: 23.216
 


Traunsee
 

Herrlichstes Wetter, ich bin unschlüssig, ob ich in Unterach bleiben und von hier aus eine Tagestour unternehmen soll, entscheide mich aber schließlich - nicht zuletzt angesichts des happigen Übernachtungspreises von ATS 640,-- - doch, weiter in Richtung Süden zu fahren. Ich umrunde zunächst den Attersee im Uhrzeigersinn, biege aber bei Steinbach in ein herrliches Sträßchen ostwärts in Richtung Altmünster am Traunsee.  Über Ebensee, Bad Ischl, Bad Goisern, Bad Aussee geht's ins Ennstal und dort schließlich nach Radstadt. Nach einem Tank- und Bankomatstopp fahre ich in südlicher Richtung über den Radstätter Tauernpass nach St. Michael im Lungau und auf der Bundesstraße über den Katschberg bis Kremsbrücke. Hier biege ich wieder ab in Richtung Osten, denn mit der Mautstraße auf die Nockalm steht ein absolutes Highlight auf dem Programm. Diese präsentiert sich heute von ihrer besten Seite, der Ausblick vom Scheitelpunkt ist einfach grandios. Über Ebene Reichenau und Radenthein fahre ich weiter entlang des Millstätter Sees bis Spittal. Von hier aus folgt eine eher langweilige Strecke durchs Drautal bis Greifenburg, aber dann wird's wieder anspruchsvoll: über den 1.077 m hohen Kreuzberg geht's sausteil und kurvenreich, ehe zum Abschluss eine echte Cruiser-Strecke von Weißbriach nach Hermagor führt. Dort checke ich im erstbesten Hotel, dem "Kaiser von Österreich" ein, was sich auch noch als gute Wahl erweist. Mein Motorrad bekommt einen eigenen Abstellplatz im versperrten Hinterhof und der Preis von ATS 380,-- liegt doch deutlich unter dem vom Vortag!!! Abendessen beim Bärenwirt.

3. Tag: Freitag, 27. Juli 2001
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Heimreise auf Umwegen

Kurz-Info:

Start:
Hermagor, 09:15 Uhr

Strecke: Nassfeld - Pontebba - Moggio Udinese - Tolmezzo - Villa Santina - Cima Sappada - Sappada - San Stefano - Kreuzbergpass - Sextental - Innichen - Olang - Antholzer Tal - Stallersattel - Defreggental - Matrei i. O. - Felbertauerntunnel - Mittersill - Wald - Gerlospass - Mayrhofen - Strass

Ziel: Innsbruck, 17:15 Uhr

Dauer: 08:00

gefahrene km: 424

Tachostand: 23.640
 


Comelico
 

Für die Heimreise habe ich mir einen Abstecher in die Dolomiten vorgenommen - und es geht gleich richtig los: schon die Auffahrt auf das Nassfeld erweist sich als Kurvenorgie mit bis zu 15 % Steigung! Bei der Abfahrt biege ich vor Pontebba nach rechts ab und fahre auf einem Supersträßchen nach Moggio Udinese und von dort auf der Schnellstraße über Tolmezzo nach Villa Santina. Hier beginnt die Auffahrt zur Cima Sappada (Grenze Friaul/Veneto), eine herrliche Strecke. Im Ort Sappada lege ich eine Kaffeepause ein und fahre dann ab nach San Stefano und von da nach rechts hoch zum Kreuzbergpass, der die Provinzgrenze zwischen dem Veneto und Südtirol markiert.  Durch das Sextental geht's anschließend nach Innichen und weiter ein Stück durchs Pustertal bis kurz vor Olang. Hier biege ich nach Norden ins Antholzertal, durch welches ich in lang gezogenen Kurven zur Stallersattel-Rampe cruise. Die Ampel zur Auffahrt steht gerade auf "grün" und so fahre ich weiter, bis ich bald am Ende einer Autokolonne angelangt bin. Überholen ist unmöglich, daher bleibt mir trotz der zahlreichen Kurven zwischendurch etwas Zeit, die herrliche Landschaft zu genießen. Oben angekommen, ist eine Rast angesagt, ehe ich bei fast null Verkehr durchs Defreggental fahre. Anschließend geht's nordwärts über Matrei und durch den Felbertauern-Tunnel nach Mittersill und westwärts bis Wald im Pinzgau. Hier sticht mich noch einmal der Hafer, denn ich fahre über die alte Gerlos-Bundesstraße auf miesem Asphalt aber herrlich kurviger Strecke auf den Gerlospass. Der letzte Teil meiner Heimreise verläuft unspektakulär durch das Zillertal, die B171 bis Hall und schließlich die A12 bis Innsbruck.

Tourenlänge insgesamt 1.200 km.
 

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© josef möltner, aktualisiert am Dienstag, 09. Oktober 2007