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Kurz-Info:
Start: Innsbruck, 10:20 Uhr
Strecke: Brenner - Sterzing -
Gufidaun - Lajen - St. Ulrich - Kastelruth - Seis - Völs - Tiers -
Niger-Sattel (1688m) - Karerpass (1745m) - Vigo - Moena - Pso. di S.
Pellegrino (1918m) - Ps. di Valles (2033m) - Predazzo - Tésero - Pso. di
Lavazé (1805m) - Birchabruck - Bozen - Sarnthein - Penser Joch (2214m) -
Sterzing
Ziel:
Innsbruck, 18:40 Uhr
Dauer: 08:20
gefahrene km: 423
Tachostand: 43.450
Karte
Fotogalerie
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Wer an einem
schönen Spätsommertag eine Ausfahrt in die Dolomiten unternimmt, läuft
Gefahr, sich rasch in einer endlos scheinenden Blechlawine wieder zu finden,
was das Fahrvergnügen erheblich beeinträchtigt. Deshalb gilt es schon bei
der Routenwahl darauf Bedacht zu nehmen, die touristischen Trampelpfade - wo
möglich - zu meiden und weniger befahrene Strecken auszusuchen. Unter diesen
Gesichtspunkten habe ich meine heutige Tour geplant:
Geht
es auf der unvermeidlichen Brenner-Bundesstraße noch erwartungsgemäß zäh
voran, so lichten sich die Reihen hinter Sterzing doch schon merklich, und
ich komme zügig bis zur Abzweigung ins Villnösstal. Ich biege
nach Osten ein und nehme das schmale Waldsträßchen von Gufidaun nach
Lajen, fahre weiter bis St. Ulrich im Grödental und
anschließend bis Kastelruth, wo ich eine Zigarettenpause
einlege. Hinter Völs am Schlern nehme ich die
Auffahrt zum Nigerpass in Angriff und gelange so weiter zum Karerpass, wo ich mich in Gesellschaft tausender Ausflügler wieder finde.
Nach der Abfahrt ins Fassatal biege ich bei Vigo di Fassa
nach Süden ab und erreiche nach nicht ganz 30 Kilometern das Städtchen Moena. Dort esse ich ein schmackhaftes Pannino con Prosciutto
und trinke einen Capuccino, ehe ich die rasch ansteigende
Straße zum Passo di San Pellegrino erklimme. Hier ist wieder
bedeutend weniger Verkehr und auch die Auffahrt zum Passo di Valles,
die knapp vor Falcade rechts abgeht, macht tierisch viel Spaß.
Nach einer kurzen Fotopause geht's schon wieder talwärts auf einer
landschaftlich sehr reizvollen Straße nach Predazzo. Die eher
eintönige Strecke bis Tésero bringe ich schnell hinter mich,
und dann geht's schon wieder bergan zum Passo di Lavazé. Bei
der Abfahrt erwischt mich dann ein kräftiger Regenschauer, den ich unter
einem Sonnenschirm in Birchabruck aussitzen kann. Durch das
Eggental fahre ich anschließend nach Bozen, wo
tropische Temperaturen herrschen. Die Fahrt durch das Sarntal
aufs Penser Joch kühlt mich jedoch rasch wieder ab und bei der
obligatorischen Zigarettenpause auf der Passhöhe frieren mir aufgrund des
kalten Windes fast die Finger ab.
Die anschließende Heimreise über Sterzing und Brenner absolviere ich diesmal
unbehelligt von beamteten Raubrittern.
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