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Kurz-Info:
Start:
Innsbruck, 08:15 Uhr
Strecke: Brenner - Sterzing - St.
Peter im Villnösstal - Lajen - St. Ulrich - Klausen - Kastelruth -
Nigerpass - Karerpass - Pedrazzo - Cavalese - Molina (Mittagessen) - Verla
- Faedo - Mezzolombardo - Revo - Ultental - Lana (Rauchpause) - Meran -
Reschenpass - Landeck
Ziel:
Innsbruck, 18:45 Uhr
Dauer: 10:30
gefahrene km: 566
Tachostand: 32.737
Karte
Fotogalerie
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Für viele
Biker ist der 1. Mai der klassische Saisonbeginn. Daher nehme ich mir vor,
die Hauptverkehrswege zu meiden und neue Routen zu erkunden.
Da ich schon
früh aufbreche, bin ich sogar auf der Brennerstrecke fast allein
unterwegs, erst ab Sterzing treffe ich auf vereinzelte
Motorradfahrer, im Eisacktal werden es dann aber immer mehr. Bei
Freienfeld muss ich die erste Zwangspause einlegen, um eine
Marienprozession mit ca. 3.000 Teilnehmern (lt. Carabiniere) die Straße
passieren zu lassen. Dann geht es weiter über Brixen bis Gufidaun,
wo ich nach links ins Villnösstal einbiege. Auf einem
herrlichen Sträßchen fahre ich bis St. Peter, wo der erste
Capuccino fällig wird. Dann geht es wieder zurück bis Gufidaun,
wo ich die Direktverbindung ins Grödner Tal leider gesperrt
vorfinde und deshalb wieder ins Eisacktal fahre und die bei
der Autobahnauffahrt Klausen beginnende Straße nehme. Über
Lajen, Cevas und St. Peter gelange ich nach St.
Ulrich im Grödner Tal und biege dort nach rechts in
den Tunnel Richtung Kastelruth. Auf dieser wundervollen
Strecke fahre ich bis hinter Völs am Schlern und biege dann
links ab, um die Auffahrt zum Nigerpass in Angriff zu
nehmen. Auch hier gibt es Kurven ohne Ende und Null Verkehr. Vorbei am Hotel
Latemar geht's dann zum Karerpass, wo eine Rauch- und
Pinkelpause eingelegt wird.
Nach der Abfahrt ins Fassatal geht's südwärts über Predazzo
und Cavalese bis Molina und auch hier wieder
in Richtung Süden bis zum Eingang ins Val di Cembra. Wo
sich die Straße teilt, nehme ich mein Mittagessen in Form eines Vitello
Tonnato con Insalata mista zu mir und fahre anschließend auf der
westlichen Talseite weiter. Hoch über dem Flussbett des Avisio
führt hier eine herrliche Strecke mit zahlreichen Brücken eng an den
Hang gebaut nach Süden. Über Cembra gelange ich nach Verla
und biege dort nach Westen ab, um über Faedo bei San
Michele al Adige das Etschtal zu erreichen. Ich
überquere die Etsch und fahre über Mezzolombardo in
das Nonstal. Auf der verkehrsreichen Strecke nach Fondo
biege ich hinter Sanzeno nach links ab, wo die Straße
zuerst in den Talboden und dann wieder hoch nach Revo
führt.
Hier beginnt die steile Auffahrt zu den deutschsprachigen Dörfern am Nonsberg,
und ich bin wieder fast allein auf der Straße. Über Laurein
und Proveis führt eine relativ neue Verbindung, die bald
nach ihrer Eröffnung wegen Baumängeln geschlossen werden musste und seit
dem Vorjahr wieder geöffnet ist, ins Ultental. Von hier gelange
ich nach Lana und lege wieder eine Kaffeepause ein. Für die
letzte Etappe nehme ich mir die Strecke durch das Vinschgau
vor, da ich hier schon lange nicht mehr gefahren bin und auf dem
Jaufenpass vermutlich ohnehin die Hölle los ist. Rund um Meran
herrscht das übliche Verkehrschaos, aber dann geht's recht zügig bis zum
Reschen-Stausee, wo die letzte Zigarettenpause eingelegt
wird. Anschließend fahre ich über den Reschenpass bis Landeck
und auf der B171 heim.
>Eine tolle, abwechslungsreiche Tour auf großteils traumhaften
Nebenstrecken.
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