Würzjoch - Valparola

alptours.at

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Samstag, 27. April 2002

Valparola einmal anders

Kurz-Info:

Start: Innsbruck, 11:15 Uhr

Strecke: Sterzing - Brixen - St. Andrä - Würzjoch - St. Martin in Thurn - Stern - Valparolapass - Falzaregopass - Arabba - Pordoijoch - Sellajoch - Grödental - Lajen - Klausen - Brenner

Ziel: Innsbruck, 18:15 Uhr

Dauer: 07:00

gefahrene km: 341

Tachostand: 32.171


Karte
Fotogalerie

 

 

Wetterbedingt verschieben wir die geplante Abfahrt von 9 auf 11 Uhr, dann fahren Raimund und ich von der Shell-Tankstelle Mutters erst mal über den Brenner bis Sterzing und gleich weiter bis Brixen, wo wir eine Kaffeepause einlegen. Das Wetter hier ist gut, nicht allzu warm aber trocken. Also beschließen wir, weiter über die Brixner Dolomitenstraße zum Würzjoch zu fahren. Bald hinter St. Andrä ist die Straße gesperrt , was uns aber nicht von unserem Vorhaben abbringen kann.  Die problemlose Auffahrt zum Würzjoch gibt uns schließlich recht, denn außer ein paar Steinbrocken und einem ca. 50 Zentimeter breiten "Schneefeld" waren keine gröberen Hindernisse zu erkennen. Wintersperre auf italienisch heißt demnach: Wir sind irgendwie noch nicht dazu gekommen, den Winterdreck wegzuräumen...

am WürzjochNach einer Zigaretten- und Fotopause am Joch geht's ostwärts bis St. Martin in Thurn, dann nach Süden bis La Villa Stern, wo nach links die Auffahrt zum Passo di Valparola beginnt. Auch hier sind wir wieder beinahe die einzigen Verkehrsteilnehmer, und so geht es zügig bis zur Einkehr auf der Passhöhe. Hier weht eine steife Prise bei 5° C. Über den Falzaregopass fahren wir gemütlich ab bis Arabba, um dann die Auffahrt aufs Pordoijoch in Angriff zu nehmen. Da uns hier keine Autos im Weg sind, haben wir freie Fahrt und dementsprechend flott sind wir auch unterwegs. Rai hat die Führung übernommen und zirkelt seine BMW gekonnt um die Kehren, ich immer dicht an seinem Hinterrad. Nur beim Herausbeschleunigen beweist sich, dass Hubraum eben durch nichts zu ersetzen ist. Die Abfahrt gehen wir wieder gemütlicher an, bei der Auffahrt zum Sellajoch wiederholt sich das Spiel. Durch das Grödental fahren wir wieder entspannt über Lajen bis Klausen, ein Vergnügen das sich nur selten bietet, wenn man bedenkt, wie es hier im Sommer zugeht. Bei nun wieder viel Verkehr geht es schließlich über Brixen und Sterzing auf der Bundesstraße nach Hause.

Eine tolle, nicht alltägliche Tour mit herrlichen Landschaftsbildern.

© josef möltner, aktualisiert am Dienstag, 09. Oktober 2007