Furkelpass
ein reizvoller (Um-)Weg in die Dolomiten

alptours.at

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Samstag, 17. Mai 2003

Furkelpass

Kurz-Info:

Start: Innsbruck, 09:00 Uhr

Strecke: Sterzing - Brixen - Würzjoch - St. Martin in Thurn - Zwischenwasser - St. Vigil - Furkelpass - Olang - Toblach  - Cimabanche - Cortina - Passo di Giau - Caprile - Passo di Fedaia - Canazei - Sellajoch - Grödental - Lajen - Klausen

Ziel: Innsbruck, 19:00 Uhr

Dauer: 10:00

Tages-km: 428

Tachostand: 49.632


Karte
Fotogalerie

 

Christian Hauser, ein langjähriger Arbeitskollege und ambitionierter Biker, hat nach drei Jahren der Motorradabstinenz seine Africa Twin reaktiviert und mich gefragt, ob wir nicht eine gemeinsame Ausfahrt unternehmen wollen. Gesagt - getan, auch Klaus ist gleich mit von der Partie, und so fahren wir los in Richtung Südtirol, mit Ziel Furkelpass, der seit vorigem Herbst ganz oben auf meiner Liste der Wunschtouren steht.

am FurkelpassZuerst fahren wir über die Bundesstraße nach Sterzing, um im Gasthaus Klammer den ersten Capuccino zu uns zu nehmen. Dann geht es weiter südwärts bis Brixen, denn hier beginnt die Auffahrt zum Würzjoch, die immer wieder riesigen Fahrspaß bereitet. Auf der Passhöhe wird das obligate Foto geschossen und schon geht's hinab nach St. Martin in Thurn, nordwärts durchs Gadertal bis Zwischenwasser und dann nach rechts ins St.-Vigil-Tal. In dessen Hauptort St. Vigil biegen wir scharf nach links und erklimmen in einigen engen Kehren die Straße nach Enneberg, die weiter zu einer Liftstation am Fuße des Kronplatz-Schigebietes führt. Hier bildet in 1789m Seehöhe der Furkelpass den Übergang ins Pustertal. Auf der engen, fast verkehrsfreien Straße fahren wir ab nach Olang.

Da wir keinerlei Lust verspüren, schon nach Hause zu fahren, beschließen wir, noch einige Dolomitenpässe mitzunehmen. Also geht's erst mal nach Toblach und von dort in äußerst flotter Gangart in Richtung Süden. Bei Schluderbach biegen wir rechts ab und gelangen auf der herrlichen Straße über die Cimabanche (1529m) nach Cortina d'Ampezzo. Über den Passo di Giau fahren wir nach Caprile, essen eine Kleinigkeit und setzen unsere Tour fort über den Passo di Fedaia, Canazei und das Sellajoch ins Grödental, das zu dieser Jahreszeit Gott lob noch nicht vom Verkehr überrollt wird. Bei Lajen nehmen wir jene Straße, die am östlichen Abhang des Eisacktales nach Klausen führt und neben reichlich Fahrspaß auch eine herrliche Aussicht bietet. Über Staats- und Bundesstraße geht's schließlich wieder heim nach Innsbruck.
 

© josef möltner, aktualisiert am Dienstag, 09. Oktober 2007