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Kurz-Info: Start:
Innsbruck, 09:00 Uhr
Strecke:
Sterzing - Brixen - At. Andrä -
Würzjoch - St. Martin in Thurn - Valparolapass - Falzaregopass - Passo di
Giau - Forcella Staulanza - Villa - Passo Duran - Agordo - Forcella Aurine -
Passo di Cereda - Fiera di Primiero - San Martino di Catrozza - Passo di
Rolle
- Predazzo - Cavalese - Auer - Bozen - Penser Joch -Brenner
Ziel:
Innsbruck, 21:00
Uhr
Dauer:
12:00
Tages-km:
498
Tachostand:
55.675
Karte
Fotogalerie
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Nach drei Jahren ist es meinem Schwager
Hannes und mir endlich gelungen, eine gemeinsame Tour zu unternehmen.
Wir treffen uns an der Tankstelle bei Mutters und fahren über
Schönberg, Brenner und Sterzing erst mal bis Brixen,
um dort in einem Straßencafe den ersten Capuccino zu genießen. Dann geht
es über St. Andrä auf's Würzjoch, wo wieder einmal die Hölle
los ist vor lauter Ausflüglern. Weiter geht's über St. Martin in Thurn
bis Stern, wo wir die Auffahrt zum Passo di Valparola in
Angriff nehmen. Auf der Passhöhe ist ebenfalls sehr viel los, aber für ein
kräftiges Mittagessen (Pasta al Aglio ed Olio) muss Zeit sein. Über den
Falzaregopass fahren wir anschließend in Richtung Cortina,
biegen aber kurz davor rechts ab und genießen die Auffahrt zum Passo di
Giau. Hier wird wieder kurz gerastet, und dann geht's weiter in
Richtung Caprile. Aber auch hier fahren wir nicht in den Ort,
sondern biegen kurz vorher nach links ab, denn die Forcella Staulanza
stand schon lange auf meiner Wunschliste.
Hier ist endlich weniger los,
und die Abfahrt entpuppt sich als echte Kurvenorgie. Bei Villa
geht's dann wieder in Richtung Westen, denn der nächste Pass, der Passo
Duran, wartet schon. Auch hier gibt's wieder eine Zigarettenpause, ehe
wir die Fahrt nach Agordo fortsetzen. In dem wunderschönen
Städtchen wird wieder angehalten, um die weitere Route zu erkunden. Da im
Norden Gewitterwolken drohen, entscheiden wir uns für die Route nach
Westen, die uns schließlich über die Forcella Aurine und den
Passo di Cereda nach Fiera di Primiero führt. Hier beginnt die
Südrampe des legendären Passo di Rolle, was sich auch im starken
Verkehrsaufkommen niederschlägt. Mir gelingt es gleich zu Beginn der
Auffahrt, einige Wohnmobile zu überholen, was mir schließlich freie Fahrt
bis San Martino bringt. Dort warte ich einige Meter hinter einem
provisorisch aufgestellten Umleitungsschild auf Hannes. Als dieser auch
nach ca. 15 Minuten noch nicht nachkommt, fahre ich schließlich weiter auf
den Passo di Rolle - wo Hannes bereits auf mich wartet!!! Die
Erklärung: während ich auf Hannes wartete, hat ein Carabiniere das
Umleitungsschild wieder entfernt und so Hannes an mir vorbeigeleitet...
Gemeinsam fahren wir dann weiter über Predazzo und Cavalese
mit einer kurzen Fotopause vor Auer nach Bozen. Hier beginnt
unsere letzte Etappe, die über das Penser Joch und Sterzing
schließlich nach Hause führt.
Eine ausgedehnte, anstrengende aber sehr interessante Tour über nicht ganz
alltägliche Strecken geht so zu Ende.
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