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Ins
Ausseerland |
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Kurz-Info:
Start:
Innsbruck, 10:15 Uhr
Strecke:
A12
bis Wörgl - St. Johann - Saalfelden - Dienten - Lend - Rauriser Höhe -
Schwarzach (Mittagessen 13:43 Gh Post) - Wagrain - Lammertal - Gosau -
Hallstatt - Bad Aussee
Ziel:
Bad Mitterndorf, 17:15 Uhr
Dauer:
07:00 Stunden
Tages-km:
332
Tachostand:
15.132
Karte
Fotogalerie |
Die letzte Augustwoche wollen wir für eine
Österreichrundfahrt nutzen.
Die
Strecke bis Wörgl legen wir auf der Inntalautobahn zurück, um
anschließend über St. Johann und Hochfilzen nach
Saalfelden zu fahren. Von hier aus fahren wir über Dienten
nach Lend. Nach einem nicht geplanten Abstecher auf die
Rauriser Höhe essen wir in Schwarzach zu Mittag. Anschließend
geht's über St. Johann im Pongau und die Wagrainer Höhe
(933m) nah Eben im Pongau und ins Lammertal.
Über den Pass Gschütt (964m) gelangen wir durchs Gosautal
nach Hallstatt, wo eine Zigarettenpause eingelegt wird. Dann
umrunden wir die Südspitze des Hallstätter Sees und überqueren
hinter Obertraun die Grenze zur Steiermark. Bei Bad
Aussee gelangen wir auf die B 145, auf der wir schließlich
die letzten Kilometer bis zu unserem Tagesziel, Bad Mitterndorf,
zurücklegen.
Im Hotel Post beziehen wir ein geräumiges Zimmer und lassen den
Tag nach einem ausgiebigen Sparziergang bei einem hervorragenden
Abendessen ausklingen.
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Entlang der
Steirisch-Niederösterreichischen Grenze |
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Kurz-Info:
Start:
Bad Mitterndorf, 10:00 Uhr
Strecke:
Liezen - Pyhrn - Windischgarsten - Hengstpass - Altenmarkt (Kaffeepause
11:56) - Palfau - Lunz am See (Mittagessen 13:30) - Erlaufsee
(Zigarettenpause) - Mariazell - St. Aegyd - Schwarzau (Zigarettenpause
16:35) -
Ziel:
Gloggnitz, 17:20 Uhr
Dauer:
07:20 Stunden
Tages-km:
273
Tachostand:
15.405
Karte
Fotogalerie |
Die heutige Tour führt uns entlang der
Landesgrenze zwischen der Steiermark und Niederösterreich
in Richtung Osten.
Zuerst
fahren wir nach Liezen, dem nördlichst gelegenen Ort des
Ennstals. Hier beginnt die Auffahrt zum Pyhrnpass (954m),
über den wir erst einmal ins Oberösterreichische Windischgarsten
gelangen. Inzwischen hat sich das Wetter so weit gebessert, dass wir das
bislang dringend benötigte Innenfutter unserer Jacken getrost im Topcase
verstauen können. In Richtung Osten fahrend erklimmen wir den
Hengstpass (985m) und fahren durchs Kampertal ab nach
Altenmarkt. In einem Gastgarten hoch über der Enns nehmen wir einen
Kaffee zu uns und genießen die Aussicht.
Die nächste Etappe führt in nordöstlicher Richtung über Palfau
und Göstling zum idyllisch gelegenen Lunzer See. Das
Mittagessen genießen wir in der Seetaverne neben dem Schloss Seehof.
Über Langau und Neuhaus geht die Fahrt anschließend weiter
auf den Zellerain (1125m) und hinunter zum Erlaufsee, der
idyllisch am Fuße der Gemeindealpe liegt.
Quasi gleich ums Eck liegt Mariazell, der wohl berühmteste
Wallfahrtsort Österreichs. Den lassen wir aber links liegen, um weiter
in östlicher Richtung bis Terz und dann nordwärts nach St.
Ägid am Neuwalde zu fahren. Von hier führt die B21 weiter zum
Ochssattel. Kurz vor der Passhöhe entdecken wir jedoch eine
Abzweigung, die uns auf eine kleine, talwärts verlaufende Nebenstraße
führt. Nach einigen Hundert Metern beginnt eine Baustelle und beschert
uns mit den restlichen ca. zehn Kilometern Schotterpiste echtes
Enduro-"Erlebnis". Froh, wieder festen Asphalt unter den Rädern zu
haben, legen wir anschließend an einem kleinen Badesee bei Schwarzau
im Gebirge gleich eine Erholungspause ein.
Von hier aus verläuft die Fahrt recht gemütlich bis Gloggnitz, wo
wir im Gasthof Maurer bereits telefonisch ein Zimmer
reserviert haben. Für das Motorrad wird uns ein gut geschützter
Parkplatz im Gastgarten angeboten. Wir erkunden Schloss Gloggnitz,
essen in einem italienischen Restaurant zu Abend und beschließen diesen
Tag gemütlich bei einem Espresso im Stadtcafé.
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Über
Semmering und Wechsel in die Oststeiermark |
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Kurz-Info:
Start:
Gloggnitz, 09:30 Uhr
Strecke:
Breitenstein -
Semmering - Steinhaus - Pfaffensattel - Feistritzsattel - Kirchberg am Wechsel
(Kaffeepause 11:24) - Aspang - Mönichkirchen - Pinkafeld - Oberwart - Hartberg (Mittagessen 13:17) -
Fürstenfeld - Lembach
Ziel:
Riegersburg, 15:45 Uhr
Dauer:
06:15 Stunden
Tages-km:
219
Tachostand:
15.624
Karte
Fotogalerie |
Heute geht's wieder zurück in die
Steiermark.
Der
Wirt gibt uns noch wertvolle Tipps, wie wir auf dem Weg nach Süden am
meisten von den eindrucksvollen Bauwerken der
Semmeringbahn zu sehen bekommen. Und so
starten wir in Richtung Schottwien, fahren weiter nach
Breitenstein und erhalten am dortigen Bahnhof von freundlichen
Bahnarbeitern bereitwillig Auskunft über die interessantesten
Aussichtspunkte entlang der Strecke. Nicht ohne an einem imposanten
Viadukt eine Fotopause eingelegt zu haben, gelangen wir auf einer engen,
fast verkehrsfreien Straße zum Semmering Kurort. Von der
Bahnhofstraße führt eine Zufahrt direkt auf die B 306, die
Semmering-Schnellstraße.
Bei Steinhaus verlassen wir diese wieder und erklimmen auf einem
idyllischen, verlassenen Strässchen in südöstlicher Richtung den
Pfaffensattel (1372m), um anschließend von Rettenegg wieder
nordwärts über den Feistritzsattel (1290m) zu fahren. Nach der
Abfahrt legen wir im verschlafenen Kirchberg am Wechsel eine
Kaffeepause ein. Über St. Corona am Wechsel gelangen wir bei
Aspang-Markt auf die B 54, die Wechselbundesstraße. Diese
weist noch immer den gleich miserablen Fahrbahnbelag wie schon vor fünf
Jahren auf und der starke Wind auf der Steirischen Seite des Wechsels
macht die Fahrt zudem nicht gerade gemütlich.
Zwischen Pinggau und Pinkafeld überqueren wir die
Landesgrenze ins Burgenland. Auf der anschließenden, ohnehin
nicht sehr abwechslungsreichen Strecke weht wiederum so starker
Seitenwind, dass wir bei Oberwart diese Gegend gerne in Richtung
Steiermark verlassen. In einem Gastgarten im Zentrum von
Hartberg essen wir zu Mittag und blicken besorgt zum Himmel, wo sich
dichte Wolken zusammenbrauen.
Nach einer letzten Rast in Fürstenfeld geht's wieder auf weniger
befahrenen Straßen zwischen Weinbergen in Richtung Süden. Der
befürchtete Regen bleibt aus, und so erreichen wir glücklich und müde
unser Tagesziel Riegersburg.
Wir beziehen ein komfortables Zimmer im Hotel Gasthof Fink,
spazieren hinunter zum Badesee und genießen einen Drink in der
Abendsonne.
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Über Graz
nach St. Pölten |
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Kurz-Info:
Start:
Riegersburg, 09:45 Uhr
Strecke:
Graz
- Gratkorn (Kaffeepause 11:09) - Seebergsattel (Kaffeepause 13:01) -
Mariazell - Annaberg - Lehenrotte (Zigarettenpause 14:32) -
Ziel:
St. Pölten, 15:45 Uhr
Dauer:
06:00 Stunden
Tages-km:
259
Tachostand:
15.883
Karte
Fotogalerie |
Für den
Süden Österreichs ist eine Regenfront prognostiziert, also weichen wir
entgegen unseren Plänen nach Norden aus.
Über
Walkersdorf und Markt Hartmannsdorf fahren wir nach
Gleisdorf und weiter durch Graz nach Gratkorn. Hier
legen wir eine erste Kaffeepause ein und betrachten sorgenvoll den
wolkenverhangenen Himmel. Durch das Murtal fahren wir bis
Kapfenberg und biegen dann nach links ab. Bei einem
baustellenbedingten Stopp in Thörl ziehen wir unsere Regenkombis
über, denn es hat bereits leicht zu tröpfeln begonnen. Auf der
regennassen und schlecht asphaltierten Straße zum Seeberg bin ich
dementsprechend vorsichtig unterwegs, dennoch stirbt Hanne auf dem
Sozius tausend Tode. Erst auf der Passhöhe (1253m) hört der Regen auf,
und als wir nach einer Kaffeepause unsere Fahrt fortsetzen, ist die
Straße wieder trocken.
Gemütlich schlängelt sich die B 20 über Gusswerk nach Norden bis wir
wieder einmal Mariazell erreichen. Auch diesmal halten wir nicht
an sondern setzen unsere Fahrt in Richtung Norden fort. Einige Kilometer
hinter dem Wallfahrtsort beginnt die kurvenreiche Abfahrt über
Annaberg nach Türnitz. In Lehenrotte gibt's noch eine
letzte Zigarettenpause, dann genießen wir noch die letzten Kilometer
über Lilienfeld bis zu unserem Tagesziel St. Pölten.
Durch Zufall entdecken wir mitten im Stadtzentrum das Hotel Hausereck,
das gerade renoviert wird. Wir checken für zwei Nächte ein, beziehen ein
sehr gemütliches Zimmer und machen uns anschließend daran, die
Hauptstadt Niederösterreichs zu erkunden.
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Ruhetag in
St. Pölten |
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Kurz-Info:
Start:
St. Pölten, Uhr
Strecke:
RUHETAG
Ziel:
, Uhr
Dauer:
Stunden
Tages-km:
-15.883
Tachostand:
Karte
Fotogalerie |
Heute
hat das angesagte Schlechtwetter auch Niederösterreich erreicht, was uns
Gelegenheit gibt, die jüngste Landeshauptstadt Österreichs näher kennen
zu lernen.
Wir schlendern durch die Altstadt, fahren mit dem Bummelzug ins
Regierungsviertel, besichtigen dort das Niederösterreichische
Landesmuseum, spazieren zurück in die Stadt und machen einen kleinen
Einkaufsbummel.
Das Abendessen nehmen wir in einem urigen Beisel gegenüber dem zu
trauriger Berühmtheit gelangten Priesterseminar ein, den Schlummertrunk
gönnen wir uns anschließend in Egon's Music-Bar.
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Entlang der
Donau ins Salzkammergut |
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Kurz-Info:
Start:
St. Pölten, 09:15 Uhr
Strecke:
Krems
(Kaffeepause 9:59) - Wachau - Melk (Stiftsgarten) - Ybbs - Sarmingstein
(Mittagessen 13:02) - Steyr (Kaffeepause 15:15) -
Ziel:
Strobl, 17:45 Uhr
Dauer:
08:30 Stunden
Tages-km:
317
Tachostand:
16.200
Karte
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Nach Durchzug der Schlechtwetterfront lacht
heute - Gott sei Dank - wieder die Sonne vom Himmel.
Wir wollen zuerst in die Wachau, dann der Donau entlang westwärts
und schließlich weiter ins Salzkammergut fahren.
Zuerst
legen wir die 30 Kilometer bis Krems zurück und gönnen uns in
einem Altstadtcafe ein zweites Frühstück. Anschließend cruisen wir auf
der nördlichen Uferstraße bei sehr wenig Verkehr durch Dürnstein
und Spitz bis Melk, um dem berühmten Benediktinerstift
einen Besuch abzustatten. Da die Zeit für eine Führung durch dieses
Kleinod sakraler Baukunst nicht ausreicht, begnügen wir uns mit einem
kurzen Blick in die Stiftskirche und einem Spaziergang durch den
Stiftspark.
Beim Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug überqueren wir wieder den Fluss und
fahren weiter bis Sarmingstein, wo es Zeit ist für die Mittagspause. Von
einer gemütlichen Terrasse aus überblicken wir die Donau, die hier in
einem weiten Bogen den Strudengau durchfließt.
Gemütlich geht es weiter über Perg nach Enns, dann biegen
wir nach Süden auf die stark befahrene B 337, die Ennstal-Bundesstraße.
In Steyr parken wir das Motorrad auf dem Hauptplatz und gönnen
uns einen Kaffee in der Nachmittagssonne. Dann hanteln wir uns über
reizvolle Nebenstraßen nach Westen durch, bis wir Gmunden am
Traunsee erreichen. An der Uferpromenade spucken Pullmann-Busse
Hunderte von Touristen aus, die verklärt auf Schloss Orth, das
vermeintliche Schlosshotel blicken.
Nach einer Zigarette und ein paar Fotos verlassen wir diesen an sich
schönen Ort und genießen die Fahrt am Westufer des Traunsees und weiter
über Bad Ischl nach Strobl am Wolfgangsee.
Das Fremdenverkehrsbüro empfiehlt uns das Haus Sonnenhof, und
angesichts des schönen, geräumigen Appartements, das wir für wenig Geld
mieten, tut es uns leid, dass wir hier nur mehr eine Nacht verbringen
können.
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Über Postalm
und Dientensattel nach Hause |
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Kurz-Info:
Start:
Strobl, 10:00 Uhr
Strecke:
Postalm - Golling - Bischofshofen (Kaffeepause 11:55) - Dientenpass -
Fieberbrunn - Pillersee- Waidring (Mittagessen 13:44) - St. Johann -
Kitzbühel - Brixental - Wörgl - A12
Ziel:
Innsbruck, 16:15 Uhr
Dauer:
06:15 Stunden
Tages-km:
284
Tachostand:
16.484
Karte
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Der letzte Tag unserer Österreich-Tour ist
gekommen und soll uns noch zwei echte Highlights bringen.
Nach
dem Auftanken geht's gleich richtig zur Sache: die Auffahrt zur
Postalm beginnt unmittelbar hinter Strobl. Auf der schmalen
Mautstraße ist schon einiges los, aber nachdem ein Reisebus bereitwillig
zum Überholen Platz macht, erreichen wir recht zügig den Parkplatz auf
der Postalm. Hier haben sich bereits jede Menge Wanderer und
Ausflügler versammelt. Dessen ungeachtet genießen wir die ungetrübte
Aussicht auf die umliegenden Gebirgsketten, ehe wir die Abfahrt nach
Abtenau unter die Räder nehmen. Durchs Lammertal geht's dann
westwärts bis Golling und auf der wildromantischen Straße über
den Pass Lueg (573m) weiter nach Bischofshofen. Hier
nehmen wir in einem Gastgarten einen Kaffee zu uns.
Die anschließende Fahrt über den Dientensattel nach Saalfelden
gehört zum Allerfeinsten, was diese Woche zu bieten hatte. Herrliche
Kurven und wenig Verkehr - Herz, was willst du mehr??? Auch die weitere
Strecke über Hochfilzen macht sehr viel Spaß, und so beschließen
wir, auch noch einen Umweg über das schöne Pillerseetal zu
nehmen.
Nach dem Mittagessen in Waidring geraten wir bei Erpfendorf
in dichten Verkehr, der sich erst auf der Strecke von St. Johann
nach Kitzbühel etwas lichtet. Auch auf der anschließenden Fahrt
durch das Brixental ist's nicht viel besser, und so beenden wir
unsere Österreich-Rundfahrt, wie wir sie begonnen haben: ab Wörgl
lieber wieder auf der Autobahn.
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