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Kurz-Info:
Start:
Arco, 10:15 Uhr
Strecke:
Rovereto - Steva (Kaffeepause 11:54) -
Valdagno - Altissimo - Crespadoro - Bolca - San Bortolo - Selva - Velo
Veronese (Kaffeepause 14:48) - Negrar - Perri - Mori -
Ziel:
Arco, 18:28 Uhr
Dauer:
08:13 Stunden
Tages-km:
260
Tachostand:
24.854
Karte
Fotogalerie |
Bei strahlendem Wetter
marschieren wir in das Stadtzentrum von Arco, um in einem Straßencafe
ein ausgiebiges Frühstück zu genießen.
Dann geht's erst zum Kreisverkehr nördlich von
Torbolo, wo wir
auf die Straße nach Rovereto einbiegen. Da heute Sonntag ist,
kommen uns tausende von Ausflüglern entgegen, die sich in einer zähen
Blechlawine in Richtung Gardasee vorkämpfen. In Rovereto biegen
wir nach links ab und befinden uns schon auf der Straße, die sich
durch eine imposante Schlucht zum Pasubio hoch schlängelt. Hier
kommen uns ein paar einheimische Sonntagsbiker entgegen, einer davon
so weit auf unserer Straßenseite, dass ich gerade noch ausweichen
kann.
Kurz vor der Passhöhe legen wir eine Kaffeepause ein und erfahren vom
stolzen Besitzer einer liebevoll gepflegten Parilla, dass heute ein
Oldtimertreffen in dieser Gegend stattfindet. Und tatsächlich, wenige
Kilometer weiter finden wir uns in einem Pulk von alten Motorrädern
und Rollern wieder, der sich zähflüssig in Richtung Valli di
Pasubio bewegt.
Dann geht es flott weiter bis Valdagno. Dort versäumen wir die
Abzweigung nach Altissimo und erfahren die Hilfsbereitschaft
von zwei Afro-Italienern, die unsere ratlosen Gesichter über den
Straßenkarten bemerkt haben. Nach einigen Erklärungsversuchen holt
einer der beiden kurzerhand seine Vespa und fährt uns so weit
bergwärts voran, bis uns ein Wegweiser das gewünschte Ziel anzeigt.
Auf schmalen Nebenstraßen geht's nun über eine Hochebene, durch kleine
Dörfer, dann wieder durch dichte Wälder. Teilweise wird die Straße so
eng und steil, dass wir froh sind, nicht durch entgegenkommende
Fahrzeuge zum Stehen bleiben gezwungen zu werden. Und immer wieder
sehen wir am Straßenrand Einheimische, die auf Campingsesseln oder
Decken sitzend ihre mitgebrachten Speisen verzehren.
In Velo Veronese legen wir wieder eine Kaffeepause ein und
fahren anschließend über Grezzana nach Negrar. Hier
haben wir den südlichsten Punkt unserer Tour erreicht und biegen nach
Norden, um über etliche Kehren auf einer herrlichen Straße nach Fosse zu gelangen. Auch die Abfahrt nach
Peri beschert uns
wieder viel Kurvenspaß.
Für die Fahrt nach Mori nehmen wir anstatt der stark befahrenen
Staatsstraße lieber die beinahe unbefahrene aber gut ausgebaute
Provinzstraße. Zwischen Mori und Torbole kommt uns
wieder die Blechlawine vom Morgen entgegen, diesmal eben in der
Gegenrichtung...
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