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Kurz-Info:
Start:
Innsbruck, 09:30 Uhr
Strecke:
Sterzing - Penser Joch - Ritten - Karerpass -
Pera (Mittagessen 13:41) - Fedaia - Alleghe - Cencenighe - Agordo - Busche -
Valdobbiadene
Ziel:
Tarzo, 18:00 Uhr
Dauer:
08:30 Stunden
Tages-km:
341
Tachostand:
27.452
Karte
Fotogalerie |
Die letzte Wochenendtour dieser Saison führt uns an die Strada del
Prosecco. Tarzo, ein kleiner Ort westlich von Vittorio
Veneto, ist unser Ziel. Garry ist mit Andrea und Stefan schon
gestern voraus gefahren und hat uns Zimmer im Hotel Italia
reserviert. Werner mit Claudia, Hans mit Greti sowie Hanne und ich
folgen heute nach.
Der erste Teil der Tour verläuft - wie schon so oft - mit Zwischenstopp
in Sterzing über das Penser Joch. Vom Sarntal aus
biegen wir jedoch nach links ab und erklimmen die steile, schmale
Straße, die zuerst nach Wangen und dann weiter nach
Klobenstein auf dem Ritten-Plateau führt. Hier legen wir ein kleine
Pause ein und lassen das herrliche Panorama vom Schlern bis zur
Adamello-Gruppe auf uns wirken. Dann geht's talwärts nach
Bozen und auf der anderen Talseite hinein ins Eggental. Hier
hat man in den letzten Jahren zahlreiche neue Tunnel erbaut, die
eindrucksvollsten Streckenteile durch die schmale Schlucht blieben aber
Gott sei Dank erhalten. Bei Birchabruck biegen wir nach links ab
und erreichen das beliebte Erholungsgebiet am Karerpass. Hier
herrscht wie üblich reges Treiben, und die Abfahrt ins Fassatal
ringt uns einiges an Geduld ab, sodass uns die Mittagspause in Pera
gerade recht kommt.
Bei
Canazei nehmen wir die Auffahrt zum Passo di Fedaia, der
mit seinem Stausee am Fuße der Marmolata für großen
Touristenandrang sorgt. Eindrucksvoll sind aber auch die engen Kehren
bei der Abfahrt nach Rocca Pietore sowie die Brücke über die
faszinierende Sottoguda-Schlucht. Über Caprile und
Alleghe geht es südwärts weiter bis Cencenighe. Hier kommen
uns unvermutet Andrea, Garry und Stefan entgegen. Nach einem kleinen
Schwatz trennen wir uns wieder, denn die Solofahrer haben noch einiges
vor, wir mit Sozias und Gepäck wollen aber lieber die Fahrt wie geplant
fortsetzen.
Kurz vor Belluno biegen wir nach Westen in Richtung Feltre,
und dann nach Süden. Bis Valdobbiadene herrscht starker Verkehr,
und auf der restlichen Strecke, der Strada del Prosecco,
verhindern Linienbusse und Traktoren ein zügiges Vorwärtskommen.
Zumindest gibt uns das Gelegenheit, die herrliche Landschaft mehr zu
genießen.
Letztendlich sind wir müde und froh, in unserer Herberge anzukommen. Als
auch Andrea, Stefan und Garry wieder von ihrer Tour zurück kehren und
wir uns schlussendlich doch noch über die Sitzordnung beim Abendessen
einig werden, steht einem geselligen Abend (fast) nichts mehr im Wege.
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