Tarzo
Herbsttour an die Strada del Prosecco

alptours.at

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1. Tag: Samstag, 24. September 2005

Anreise

Kurz-Info:

Start: Innsbruck, 09:30 Uhr

Strecke: Sterzing - Penser Joch - Ritten - Karerpass - Pera (Mittagessen 13:41) - Fedaia - Alleghe - Cencenighe - Agordo - Busche -  Valdobbiadene

Ziel: Tarzo, 18:00 Uhr

Dauer: 08:30 Stunden

Tages-km: 341

Tachostand: 27.452

Karte
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Die letzte Wochenendtour dieser Saison führt uns an die Strada del Prosecco. Tarzo, ein kleiner Ort westlich von Vittorio Veneto, ist unser Ziel. Garry ist mit Andrea und Stefan schon gestern voraus gefahren und hat uns Zimmer im Hotel Italia reserviert. Werner mit Claudia, Hans mit Greti sowie Hanne und ich folgen heute nach.

bei KlobensteinDer erste Teil der Tour verläuft - wie schon so oft - mit Zwischenstopp in Sterzing über das Penser Joch. Vom Sarntal aus biegen wir jedoch nach links ab und erklimmen die steile, schmale Straße, die zuerst nach Wangen und dann weiter nach Klobenstein auf dem Ritten-Plateau führt. Hier legen wir ein kleine Pause ein und lassen das herrliche Panorama vom Schlern bis zur Adamello-Gruppe auf uns wirken. Dann geht's talwärts nach Bozen und auf der anderen Talseite hinein ins Eggental. Hier hat man in den letzten Jahren zahlreiche neue Tunnel erbaut, die eindrucksvollsten Streckenteile durch die schmale Schlucht blieben aber Gott sei Dank erhalten. Bei Birchabruck biegen wir nach links ab und erreichen das beliebte Erholungsgebiet am Karerpass. Hier herrscht wie üblich reges Treiben, und die Abfahrt ins Fassatal ringt uns einiges an Geduld ab, sodass uns die Mittagspause in Pera gerade recht kommt.

Bei Canazei nehmen wir die Auffahrt zum Passo di Fedaia, der mit seinem Stausee am Fuße der Marmolata für großen Touristenandrang sorgt. Eindrucksvoll sind aber auch die engen Kehren bei der Abfahrt nach Rocca Pietore sowie die Brücke über die faszinierende Sottoguda-Schlucht. Über Caprile und Alleghe geht es südwärts weiter bis Cencenighe. Hier kommen uns unvermutet Andrea, Garry und Stefan entgegen. Nach einem kleinen Schwatz trennen wir uns wieder, denn die Solofahrer haben noch einiges vor, wir mit Sozias und Gepäck wollen aber lieber die Fahrt wie geplant fortsetzen.

Kurz vor Belluno biegen wir nach Westen in Richtung Feltre, und dann nach Süden. Bis Valdobbiadene herrscht starker Verkehr, und auf der restlichen Strecke, der Strada del Prosecco, verhindern Linienbusse und Traktoren ein zügiges Vorwärtskommen. Zumindest gibt uns das Gelegenheit, die herrliche Landschaft mehr zu genießen.

Letztendlich sind wir müde und froh, in unserer Herberge anzukommen. Als auch Andrea, Stefan und Garry wieder von ihrer Tour zurück kehren und wir uns schlussendlich doch noch über die Sitzordnung beim Abendessen einig werden, steht einem geselligen Abend (fast) nichts mehr im Wege.

 

2. Tag: Sonntag, 25. September 2005

Heimreise

Kurz-Info:

Start: Tarzo, 10:00 Uhr

Strecke: Vittorio Veneto - Belluno - Agordo - Arabba - Pordoj (Mittagessen 13:12) - Sella - Brixen (Kaffeepause 15:20)

Ziel: Innsbruck, 17:15 Uhr

Dauer: 07:15 Stunden

Tages-km: 286

Tachostand: 27.738

Karte
Fotogalerie

Nach dem Frühstück fahren wir im Konvoi nach Vittorio Veneto und stellen unsere Motorräder auf dem Hauptplatz ab.

Vittorio VenetoDiese im Jahr 1866 durch die Vereinigung der Orte Ceneda (im Süden) und Serravalle (im Norden), zunächst unter dem Namen Vittorio (nach König Viktor Emanuel II.) entstandene Stadt weist zahlreiche sehenswerte Gebäude auf, die wir auf einem kleinen Spaziergang bestaunen. Damit ist auch dem Wunsch unserer Sozias nach kulturellem Genuss Genüge getan, und wir können uns auf die Heimreise machen.

Die Fahrt nach Norden, vorbei am Lago di San Croce ist fahrerisch wie landschaftlich ein Erlebnis. Dann geht's durch Belluno weiter über Agordo bis Arabba und schließlich auf's Pordoijoch. Hier ist es Zeit fürs Mittagessen. Auf dem Sellajoch staut es sich derart, dass wir ohne anzuhalten weiterfahren. Dann verabschieden wir uns von Andrea, Garry, Stefan, Claudia und Werner, die zum Grödner Joch abbiegen, während Greti, Hans, Hanne und ich die direkte Route durchs Grödental vorziehen.

Ein Hochgenuss ist immer wieder die Strecke von St. Ulrich über Lajen, die entlang dem Eisacktal allmählich nach Klausen abfällt. Eine letzte gemeinsame Rast bei Kaffee und Kuchen legen wir noch in Brixen ein, dann verabschieden wir uns von Hans und Greti und fahren gemütlich über den Brenner nach Hause.

***

Gesamtstrecke: 627 km
 

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© josef möltner, aktualisiert am Dienstag, 09. Oktober 2007