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Kurz-Info:
Start:
Innsbruck, 10:20 Uhr
Strecke:
Kranebitten - Telfs - Mieming - Mötz -
Pfaffenhofen - Kematen - Axams - Mutters - Schönberg - Brenner -
Römerstraße - Sistrans - Tulfes - Hall - Dörferstraße
Ziel:
Innsbruck, 13:50 Uhr
Dauer:
03:30 Stunden
Tages-km:
190
Tachostand:
28.174
Karte
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Endlich ist
es so weit - der längste und kälteste Winter aller Zeiten (subjektive
Empfindung - wissenschaftlich nicht untermauert) ist zu Ende! Noch nie
stand das Motorrad so lange in der Garage. Dennoch springt meine BMW
beim ersten Startversuch willig an und brummelt ungeduldig vor sich hin.
Ich montiere das neue - wieder etwas kleiner gewordene - Kennzeichen,
und dann geht's los.
Wie
schon in den letzten Jahren verlasse ich die Stadt in Richtung Westen,
und
gleich hinter
Kranebitten beginnt's schon so richtig Spaß zu machen. Ich ziehe
genüsslich über die B171 nach Zirl. Über Eigenhofen geht's
weiter nach Telfs, alles bei sehr wenig Verkehr und auf
trockenen, splittfreien Straßen. Auch bei der Auffahrt zum Mieminger
Plateau sind nur wenige Autos vor mir, allerdings sieht's über dem
Holzleitensattel nach Regen aus. Und tatsächlich erwischen mich bei
Mieming ein paar Tropfen. Das muss ich bei der ersten Ausfahrt des
Jahres wirklich nicht haben! Deshalb drehe ich um und fahre über
Locherboden ins Inntal.
Bei Telfs halte ich mich rechts und zuckle über die Dörfer bis
Kematen. Dann will ich's wieder wissen und fahre hoch nach Axams
und über Götzens nach Mutters. Hier denke ich mir:
"Eigentlich könnte ich ja den Schönberg probieren". Gedacht,
getan - und schon ziehe ich über die herrlichen Kurven nach Süden.
Das Wetter ist hier föhnbedingt viel besser als im Oberland, also fahre
ich weiter bis zur Staatsgrenze. Hier heroben ist es trocken aber doch
etwas kalt. Die Griffheizung wärmt zwar die Handflächen, nicht aber
Handrücken und Daumen. Um der ganzen Reise auch einen tieferen Sinn zu
geben, kaufe ich auf italienischer Seite eine Stange Zigaretten (immerhin
zwei Euro billiger als bei uns...) und trete dann die Rückfahrt an.
Bei Matrei biege ich ab nach Pfons und nehme die alte
Römerstraße. Die ist - entgegen meinen Befürchtungen - auch völlig
frei von Splitt, und so macht die Fahrt über die sonnenbeschienenen
Hänge doppelt Spaß. Von Lans fahre ich noch nach Sistrans
und dann über Rinn und Tulfes hinunter nach Hall.
Auf der nördlichen Seite des Inntales geht's schließlich über die
Martha-Dörfer wieder nach Hause.
Der Anfang ist getan, und es hat wieder mächtig Spaß gemacht!
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