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Kurz-Info:
Start:
Innsbruck, 09:00 Uhr
Strecke:
A12
bis Zams - Pfunds - Susch -
Pontresina -
Passo di Bernina (Mittagessen 12:45) - Villa di Tirano - Passo
d'Aprica - Edolo - Breno - Bienno
Ziel:
Prestine, 15:55 Uhr
Dauer:
06:55 Stunden
Tages-km:
318
Tachostand:
32454
Karte
Fotogalerie
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Ein
sommerlich heißes Wochenende liegt vor uns. Mit Garry, seinen
Arbeitskollegen Andrea, Stefan und Gerhard sowie deren Frauen Ramona
und Geli wollen Hanne und ich wieder einmal dem Hotel Oasi Verde
in Prestine einen Besuch abstatten.
Diesmal
geht die Fahrt über die Schweiz. Die ersten Kilometer durch das
Inntal legen wir auf der A12 zurück. Ich fahre an der
Spitze, gefolgt von Andrea. Vor dem Roppener Tunnel steht
wieder einmal eine Polizeistreife, und einer der Gesetzeshüter
überwacht mit gestrengem Auge die Einhaltung der 80-kmh-Beschränkung
und des Überholverbotes. Mir gelingt es noch, einen Überholvorgang
rechtzeitig vor dem Verbotsschild zu beenden, Andrea hingegen wird
unbarmherzig an den Straßenrand "gebeten". Als sie beim ersten
Rastplatz nach dem Tunnel wieder zu uns aufschließt, ist sie um 35
Euro ärmer als zuvor.
Ohne weitere Zwischenfälle fahren wir dann weiter nach Pfunds
und durch das Engadin über Susch bis Pontresina.
Hier zweigt die Straße nach Süden ab, und es beginnt die Auffahrt zum
Berninapass. Da es inzwischen recht heiß geworden ist, genießen
wir das frische Lüftchen, das uns beim Mittagessen auf der Passhöhe
umweht sowie die Aussicht auf Piz Bernina und Piz Palü.
Erwartungsgemäß starker Ausflugsverkehr begleitet uns bis ins Tal.
Doch ab Villa di Tirano geht's auf einer schmalen, steilen
Straße durch dichten Laubwald flott hinauf zum Passo d'Aprica.
Hier finden wir etwas Abkühlung im Schatten eines Baumes am
Straßenrand. Hinter Edolo trennen sich Garry und Andrea von der
Gruppe, um noch den Passo di Vivione in Angriff zu nehmen,
während Stefan, Gerhard und ich mit unseren Sozias lieber den direkten
Weg durch's Val Camonica nehmen.
Als wir im Oasi Verde wieder wohlbehalten aufeinander treffen,
erwartet uns eine Überraschung: da das Hotel restlos ausgebucht ist,
hat sich Mario, der Hausherr, um eine Ersatzunterkunft bemüht und uns
im örtlichen Kindergarten einquartiert. Dieser verfügt im Obergeschoß
über große Schlafräume und moderne Sanitäranlagen, und so steht einem
gemütlichen Abend und einer geruhsamen Nacht nichts mehr im Weg.
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