Prestine
ein heißes Wochenende

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Samstag, 1. Juli 2006

Anreise über den Berninapass

Kurz-Info:

Start: Innsbruck, 09:00 Uhr

Strecke: A12 bis Zams - Pfunds - Susch - Pontresina - Passo di Bernina (Mittagessen 12:45) - Villa di Tirano - Passo d'Aprica - Edolo - Breno - Bienno

Ziel: Prestine, 15:55 Uhr

Dauer: 06:55 Stunden

Tages-km: 318

Tachostand: 32454

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Ein sommerlich heißes Wochenende liegt vor uns. Mit Garry, seinen Arbeitskollegen Andrea, Stefan und Gerhard sowie deren Frauen Ramona und Geli wollen Hanne und ich wieder einmal dem Hotel Oasi Verde in Prestine einen Besuch abstatten.

Diesmal geht die Fahrt über die Schweiz. Die ersten Kilometer durch das Inntal legen wir auf der A12 zurück. Ich fahre an der Spitze, gefolgt von Andrea. Vor dem Roppener Tunnel steht wieder einmal eine Polizeistreife, und einer der Gesetzeshüter überwacht mit gestrengem Auge die Einhaltung der 80-kmh-Beschränkung und des Überholverbotes. Mir gelingt es noch, einen Überholvorgang rechtzeitig vor dem Verbotsschild zu beenden, Andrea hingegen wird unbarmherzig an den Straßenrand "gebeten". Als sie beim ersten Rastplatz nach dem Tunnel wieder zu uns aufschließt, ist sie um 35 Euro ärmer als zuvor.

Ohne weitere Zwischenfälle fahren wir dann weiter nach Pfunds und durch das Engadin über Susch bis Pontresina. Hier zweigt die Straße nach Süden ab, und es beginnt die Auffahrt zum Berninapass. Da es inzwischen recht heiß geworden ist, genießen wir das frische Lüftchen, das uns beim Mittagessen auf der Passhöhe umweht sowie die Aussicht auf Piz Bernina und Piz Palü.

Erwartungsgemäß starker Ausflugsverkehr begleitet uns bis ins Tal. Doch ab Villa di Tirano geht's auf einer schmalen, steilen Straße durch dichten Laubwald flott hinauf zum Passo d'Aprica. Hier finden wir etwas Abkühlung im Schatten eines Baumes am Straßenrand. Hinter Edolo trennen sich Garry und Andrea von der Gruppe, um noch den Passo di Vivione in Angriff zu nehmen, während Stefan, Gerhard und ich mit unseren Sozias lieber den direkten Weg durch's Val Camonica nehmen.

Als wir im Oasi Verde wieder wohlbehalten aufeinander treffen, erwartet uns eine Überraschung: da das Hotel restlos ausgebucht ist, hat sich Mario, der Hausherr, um eine Ersatzunterkunft bemüht und uns im örtlichen Kindergarten einquartiert. Dieser verfügt im Obergeschoß über große Schlafräume und moderne Sanitäranlagen, und so steht einem gemütlichen Abend und einer geruhsamen Nacht nichts mehr im Weg.
 

 
 

Sonntag, 2.Juli 2006

Heimreise über Madonna di Campiglio

Kurz-Info:

Start: Prestine, 10:00 Uhr

Strecke: Passo di Croce Domini - Bagolino - Ponte Caffaro (Kaffeepause 11:39) - Mostizzolo (Mittagessen) - Ultental - Lana (Kaffeepause 16:07) - Bozen - Brenner

Ziel: Innsbruck, 19:07 Uhr

Dauer: 09:07 Stunden

Tages-km: 359

Tachostand: 32813

Karte
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Nach einem hervorragenden Abendessen im Oasi Verde haben wir ausgezeichnet geschlafen und treffen uns zum Frühstück im Garten des Hotels.

Dann nehmen wir die Kehren hinauf zum Passo di Croce Domini unter die Räder. Diese Strecke ist einfach immer wieder ein Erlebnis, zumal heute auch das Wetter mitspielt. Über Bagolino fahren wir hinunter zum Idrosee und legen in Ponte Caffaro eine erste Kaffeepause ein.

Nordwärts geht's weiter über Tione und Madonna di Campiglio nach Dimaro im Val di Sole. Hier biegen wir nach Osten ab und fahren bis Mostizzolo, wo wir in einem Ristorante noch den letzten Tisch im Schatten für unser Mittagessen ergattern.

Dann geht's wieder steil hinauf zu den Dörfern am Nonsberg, und wir genießen die Fahrt durch die kühlen Tunnel der Straße ins Ultental. In Lana gibt's noch einen letzten Capuccino, ehe wir die Heimreise über Bozen und durch das Eisacktal antreten.

Trotz der großen Hitze und des teilweise sehr starken Ausflugsverkehrs hatten wir ein tolles Wochenende mit netten Freunden. Und nebenbei war es, soweit ich mich erinnere, das erste mal, dass ich ohne Regenfahrt nach Prestine und zurück gekommen bin.
 

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